Erste Studie zum Online-Marketing der deutschen Reiseveranstalter verfügbar

02.03.2015, 14 Uhr


(press1) - 2. März 2015 - Die erste umfassende Studie zum Online-Marketing der 250 Reiseveranstalter in Deutschland ist abgeschlossen. Untersucht wurden die Aktivitäten der Reiseveranstalter in den Bereichen SEO, SEA und Social Media. TUI, AIDA und L'tur zählen zu den Spitzenreitern. Online-Marketing Agentur MaufSchmidt und IT-Dienstleister Neofonie präsentieren die Ergebnisse am 5. März auf der internationalen Branchenleitmesse ITB.

Die Autoren der unabhängigen Studie analysieren und vergleichen das Online-Marketing von 250 Reiseveranstaltern in Deutschland in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEA) sowie im Social Media Marketing in den Netzwerken Facebook, Youtube, Twitter und Google+. Die erhobene Zahlen geben Auskunft über die Stärken und Schwächen der einzelnen Unternehmen und zeigen Branchen-Benchmarks auf, etwa in Bezug auf die Budgets bei Google Adwords oder den Dialog auf Facebook. So investieren die untersuchten Reiseveranstalter insgesamt monatlich fast eine halbe Million Euro in Google Adwords.

Im Bereich Social Media Marketing wird das Ranking von den Kreuzfahrtanbietern dominiert, unter anderem belegt das weniger bekannte Unternehmen MSC-Kreuzfahrten den ersten Platz bei Facebook.Neben der erwartungsgemäß guten Platzierung von Branchengrößen wie TUI, AIDA und L´tur birgt die Studie auch einige Überraschungen. Einige der großen Reise-Konzerne schneiden unerwartet schlecht ab, während sich gerade in den Teilbereichen des Online-Marketings auch weniger bekannte Unternehmen ganz oben wiederfinden. "Wenn man tiefer in die Details der Studie einsteigt, wird schnell deutlich, dass neben der Größe des Marketing-Budgets auch die Content-Strategie wichtige Faktoren für den Erfolg des Online-Marketings sind", sagt Christian B. Schmidt, Geschäftsführer von MaufSchmidt. Laut Guido Bennecke, Travel Industry Experte von Neofonie, ist die richtige Technologie mitentscheidend: "Bei der Conversion der Online-Marketing-Aktivitäten in tatsächliche Buchungen geht es vor allem um den richtigen Einsatz von Technologien, wie die dynamische und automatisierte Generierung von Landingpages.""Die Ergebnisse der Studie belegen aber auch, dass die Gesamtinvestitionen der untersuchten Reiseveranstalter deutlich weniger als 10 % der Online-Investitionen der gesamten deutschen Reiseindustrie ausmachen. Der Nachholbedarf der klassischen Reiseveranstalter im Vergleich zu reinen Online-Anbietern ist enorm", erläutert Bennecke von Neofonie. "TUI ist zwar Spitzenreiter der Studie, aber im Vergleich zu reinen Onlinereisebüros, wie etwa ab-in-den-urlaub.de, die sogar bis zu viermal mehr in Suchmaschinenwerbung investieren, ist da noch eine Menge Luft nach oben", ergänzt Schmidt.Für die Studie wurden die Online-Markting-Aktivitäten aller Reiseveranstalter untersucht, die im Mitgliederverzeichnis des Deutschen Reiseverbands (DRV) gelistet sind. Dr. Peter Agel, Vice President Technology & Think Tank, Travel Industry Club, freut sich "als führendes Branchennetzwerk der Reiseindustrie darüber, dass erstmals so umfassende Zahlen und Fakten zum Online-Marketing der Reiseveranstalter vorliegen."

Die Studienergebnisse werden ab sofort monatlich fortgeschrieben und sollen sich als Trendbaromenter der Reisebranche etablieren. Die aktuellen Ergebnisse können unter http://www.maufschmidt.de/itb abgerufen werden.
Hintergründe und Details zur Studie präsentieren MaufSchmidt und Neofonie auf der internationalen Leitmesse der Reiseindustrie, ITB, am 5. März um 12.30 Uhr auf dem Messegelände Berlin (Halle 6.1, eTravel Bühne).


Hintergrundinfo zur Studie
Die Studie basiert auf der objektiven Messung der Online-Marketing-Aktivitäten von 250 Reiseveranstaltern in Deutschland (Mitgliederliste des Deutschen ReiseVerbands). Für die untersuchten Unternehmen wurden mehrere Tausend Datenpunkte relevanter Key Performance Indicators erhoben und untersucht. Hieraus wurden die vorliegenden Rankings errechnet. Die Studie wurde unabhängig von den untersuchen Unternehmen und unabhängig von Dritten durchgeführt. Zeitraum der Datenerhebung war Januar 2015. Die Studie wurde von der Online-Marketing Agentur MaufSchmidt in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Neofonie durchgeführt.


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Die Berliner Digitalagentur Neofonie entwickelt kundenindividuelle Lösungen - von der Beratung und Konzeption über Design und Entwicklung bis hin zum Betrieb. 180 Mitarbeiter von Neofonie und dem Tochterunternehmen Neofonie Mobile entwickeln für Kunden wie Wort & Bild Verlag, AUDI, LEICA, mobile.de, Rausch und SUPER RTL. Laut Internetagentur-Ranking 2016 zählt Neofonie zu den führenden Full-Service Agenturen und darüber hinaus zu den Top 20 in den Kategorien E-Commerce und Mobile. Neofonie ist Preisträger des Deutschen Digital Awards 2016. Das Unternehmen wurde 1998 als dreiköpfiges Startup im Zuge der Entwicklung der ersten deutschen Suchmaschine, Fireball, gegründet. http://www.neofonie.de


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