diabetes-world.net: Inline-Skating

11.05.2005, 12 Uhr


(press1) - News von http://www.diabetes-world.net

Von Nina Stiller

Inline-Skating - als noch relativ junge Sportart - hat die Herzen der Freizeitsportler im Sturm erobert. Nicht nur Kinder und Jugendliche, auch viele Erwachsene weit jenseits des Teenie-Alters schnallen sich gerne die Rollschuhe an die Füße, um fit zu werden.

Kein Wunder: Inline-Skating ist - abgesehen von einem gewissen Verletzungsrisiko - eine Ausdauersportart, die einfach Spaß macht. Je nach Belieben lässt sich diese (Fort-) Bewegungsform gemütlich bis rasant in allen Schwierigkeitsstufen betreiben.

Inline-Skating ist gesund, weil...

  • ...es eine gelenkschonende Sportart ist.
  • ...es die Ausdauerleistung trainiert und das Herz-Kreislaufsystem stärkt.
  • ...das Gleichgewicht und die Koordination geschult werden.
  • ...das Immunsystem frische Power tankt!
  • ...sich auf acht Rollen der Alltagsstress "spielend" leicht abbauen lässt!
  • ...bei regelmäßigem Training so manch' unliebsames Pölsterchen zusammenschmilzt und wohlgeformten Muskeln weicht.


Geschichte

Anfang der 90er Jahre schwappte - wieder einmal - eine neue sportive Trendwelle über den Atlantik nach Europa: Diesmal war in den USA das Rollschuhlaufen neu erfunden worden. Tatsächlich wurde diese Sportart in Belgien bereits im Jahre 1760 ins Leben gerufen, als ein gewisser John Josef Merlin Rollschuhe mit Schlittschuhen "kreuzte": Er befestigte Metallräder an Stahlkufen von Schlittschuhen und unternahm erste Gleitversuche auf diesen Rollen. Die heutigen Skates mit "in einer Linie" angeordneten Rollen wurden Anfang der 80er Jahre in den USA zunächst für das Sommertraining von Eishockeyspielern entworfen. Aus ihnen entstanden nach und nach Rollschuhe für unterschiedliche Ansprüche. Neben den Disziplinen Inline-Hockey, Speed-Skating, Agressive- und Stunt-Skating hat sich in erster Linie das Fitness-Skating zu einer beliebten (Fort-)Bewegungsform für Freizeitsportler etabliert.

Everybody's rolling...

Nach Angaben des Deutschen Rollsport- und Inline-Skate-Verbands (DRIV) sausen in Deutschland mittlerweile rund 14 Millionen (!) Skate-Begeisterte durch Parkanlagen, Fußgängerzonen und andere öffentliche Plätze. Verkehrsrechtlich gesehen ist das Fahren auf Gehwegen und auf Straßen in reinen Wohngebieten erlaubt - solange Fußgänger nicht gefährdet oder behindert werden.

Gut gerüstet!

Im wesentlichen unterscheidet man für das Fitness-Skating zwei unterschiedliche Schuhmodelle: Den Hartschalen-Schuh und die so genannten Softboots. Das Fahrverhalten der Inline-Skates und ihre Tauglichkeit für unterschiedliche Anforderungen vom Allrounder bis zum Speed-Skater ist abhängig von Anzahl und Durchmesser der Rollen, ihrer Härte (Material) sowie von der Kugellagerung. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und nehmen Sie sich Zeit, verschiedene Modelle zu testen.

No risk, no fun!?!

Beim Inline-Skating ist das Verletzungsrisiko leider nicht zu unterschätzen. Unverzichtbar ist daher die geeignete Schutzausrüstung, am besten mit "geprüfter Sicherheit" (TÜV-Siegel!). Hierzu gehören ein Helm, Ellenbogenprotektoren sowie Knie- und Handgelenkschützer.

Erst stoppen, dann starten! Das Bremsen will gelernt sein.

In erster Linie sind es missglückte Bremsmanöver, die manch' noch so vorsichtigem Sportsfreund zum schmerzhaften Verhängnis werden. Plötzlich auftauchende Hindernisse wie Straßenlaternen und andere Verkehrsteilnehmer bringen insbesondere ungeübte Fahrer leicht aus dem Gleichgewicht. Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, ist es daher unbedingt ratsam, die Bremstechniken sicher zu beherrschen, bevor man auf Tour geht. Inline-Kurse für Anfänger werden u.a. von den meisten Volkshochschulen angeboten.

Die beliebteste Art zu bremsen ist die sogenannte "T-Technik". Hier werden die Rollen eines Skate-Schuhs im rechten Winkel zum Vorstehenden auf den Belag gedrückt und somit die Bremswirkung erzielt. Die Drehtechnik, bei der der Fahrer durch eine schnelle 180°-Drehung zum Stehen kommt, folgt an zweiter Stelle. Eine dritte Möglichkeit ist das Bremsen mit Hilfe des Stoppers, welcher meist an einem der Schuhe am Fersenbereich angebracht ist.

Wo skatet man am schönsten?

Die ideale Skating-Strecke ist auto- und barrierefrei und verfügt über einen ebenen intakten Belag. Meiden Sie nasse, ölige, sandige oder staubige Wege sowie Unebenheiten und Schotter. Ihre Routen können Sie z.B. mit Hilfe von Inline Guides (erhältlich im Buchhandel) planen.

Viele deutsche Großstädte und Regionen bieten im Sommerhalbjahr "Skate Events" an. So hat das 1996 in Frankfurt am Main eingeführte Tuesday-Night-Skating längst Kultstatus erlangt. Rund 2000 leidenschaftliche Freizeitskater rollen jeden Dienstagabend gemeinsam über eine abgesicherte, etwa 40 km lange Strecke mitten durch die die Main-Metropole.

Das sollten Sie beachten!
  • Bevor Sie mit einer neuen Sportart beginnen oder Sie schon lange keinen Sport mehr getrieben haben, sollten Sie in jedem Fall zuvor Ihren Arzt konsultieren.
  • Lassen Sie sich in einem Sportgeschäft fachlich beraten und achten Sie darauf, dass Schuhe und Ausrüstung richtig passen.
  • Sprechen Sie im Vorfeld mit Ihrem Arzt und Diabetesteam, wie Ihre Therapie unter sportlicher Betätigung angepasst werden muss.
  • Führen Sie ein Sport-Tagebuch.
  • Testen Sie den Blutzucker vor, nach der Belastung und währenddessen.
  • Nehmen Sie vor dem Sport Kohlenhydrate zu sich, deren Wirkung auf den Blutzucker Sie erfahrungsgemäß gut einschätzen können (keine Experimente!).
  • Haben Sie immer ein Stück Traubenzucker bei sich.
  • Bedenken Sie, dass Sie in untrainiertem Zustand deutlich mehr Kohlenhydrate verbrauchen, als wenn Sie bereits regelmäßig Sport treiben.
  • Bewahren Sie Ihre Utensilien an einem geschützten Ort, z.B. in der Innentasche eines Rucksacks, auf.


Quellen:
(1) Homepage des Deutschen Rollsport- und Inlineverbands e.V.
(2) Homepage des Sportärztebunds Nordrhein e.V.
(3) Homepage: Tuesday Night Skating Frankfurt/M.


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