Banken und Versicherungen müssen digital noch viel für ihre Kunden tun!

15.09.2015, 09 Uhr


Aktuelle Benchmark-Studie von Unic identifiziert die digitalen Baustellen des Banken- und Versicherungsmarkts.

(press1) - Zürich, 15. September 2015 - Banken und Versicherungen müssen digital für ihre Kunden viel mehr leisten - das geht deutlich aus der kürzlich von Unic, einem führenden Anbieter von integrierten E-Business-Lösungen in Europa, präsentierten dritten Ausgabe des "Banking & Insurance Benchmarks" für den deutschen und schweizerischen Markt hervor.

Kundennähe als entscheidender Wettbewerbsfaktor

In der digitalen Ära stellt die emotionale Nähe zum Kunden für Anbieter in der Finanzdienstleistungsbranche einen entscheidenden Erfolgsfaktor dar.

Denn es ist das global einsetzbare Differenzierungsinstrument für einen Wirtschaftszweig, dessen Leistungen sich inhaltlich nahezu gleichen und somit fast austauschbar sind. Laut den Ergebnissen der aktuellen Benchmark-Studie von Unic verschenken sowohl Banken als auch Versicherungen aber gerade hierbei noch einiges an Potential.

Mobile Banking - eher Stiefkind als aktives Marketinginstrument, vor allem in Deutschland

Noch nutzen sehr wenige Banken das Mobile Banking aktiv als Differenzierungsinstrument. Als potentieller Kunde des Mobile Banking ist es nicht einfach, auf den Webseiten der Finanzinstitute qualitative Informationen zu erhalten. Man findet die Informationen zum Mobile Banking zwar meistens bei den Schweizer Banken bzw. oft bei den deutschen Instituten, die Informationen decken allerdings meist nur die grundlegenden Anforderungen ab. Zudem ist der Informationsgehalt ausgerechnet auf den mobilen Websites unerklärlicherweise signifikant schlechter. Grundsätzlich scheinen die Schweizer Banken den mobilen Services bereits mehr Bedeutung zuzuweisen als die deutschen Institute. Sie schneiden in allen untersuchten Mobile-Banking-Bereichen besser ab als die deutschen Banken.

Kundenportale - der direkte Draht zum Kunden bleibt unerkannt bei Versicherungen

Kundenportale eignen sich optimal als Differenzierungsinstrument, denn über diese hat der Versicherer die Möglichkeit, kontinuierlich mit dem Kunden in den Dialog zu treten. Das haben allerdings erst die wenigsten Versicherungen erkannt und es bietet sich der Branche hier ein enormes Entwicklungspotenzial an. Gerade aus Sicht der Neukunden werden die Kundenportale auf den Webseiten stiefmütterlich behandelt. Kaum ein Versicherer bewirbt sein Kundenportal aktiv. Entsprechend ist auch der Informationsgehalt zu den Funktionen des Kundenportals eher enttäuschend. Im Moment bieten nur vereinzelte Versicherungen ein Portal an, in dem Kunden ihre persönlichen Stammdaten und Verträge verwalten können.

"Banken und Versicherungen - sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland - haben erkannt, dass digitale Initiativen entscheidend dazu beitragen, Mehrwert und Umsatz für ihr Unternehmen zu generieren", erklärt Stephan Handschin, CEO der Unic AG. "Sie sind auf dem Weg echte Omnichannel-Anbieter zu werden, aber es gibt noch einige digitale Baustellen, bei denen für Banken als auch für Versicherungen enormes Optimierungspotenzial besteht. Wir sind sehr gespannt, wie sich Entwicklungen in diesen Bereichen in den nächsten zwölf Monaten auf Umsatz und Kundenstruktur bemerkbar machen werden."

Anmerkung an die Redaktion: Die vollständigen Benchmark-Studien können auf unserer Website http://magazin.unic.com/2015/08/26/studie-banking-insurance-benchmark-kundennahe-von-banken-und-versicherern-in-der-digitalen-welt
heruntergeladen werden.


Über Unic

Unic ist ein europaweit führender Anbieter von integrierten E-Business-Lösungen. Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren und nutzen wir die strategischen Chancen in der digitalen Welt, um eine durchgängige Customer Journey mit einem einzigartigen Erlebnis zu schaffen.

1996 in der Schweiz gegründet, entwickeln heute 280 Mitarbeitende in den Bereichen Digital Marketing und Digital Commerce interaktive Lösungen, die das Kundenerlebnis in den Mittelpunkt stellen. An den Standorten in Bern, Karlsruhe, München, Wien und Zürich sowie im Entwicklungszentrum in Wroclaw setzen wir uns engagiert für die Wünsche und Anforderungen unserer Kunden ein. Dazu arbeiten die Kompetenzen für Beratung, Kreation, Umsetzung und Betrieb Hand in Hand.

Ausgewählte Kunden sind Audi, Bridgestone, BEKB (Berner Kantonalbank), Caritas, Coca-Cola, Coop, Credit Suisse, Die Schweizerische Post, Feller, HORNBACH, JURA, Kanton Bern, Mammut, Manor, PKZ, Rhätische Bahn, SBB, Suva, Swisscom, UBS, Universität St. Gallen (HSG), Victorinox, Zürich Tourismus und Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG.

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