Deutscher IPTV Verband gründet Fachgruppe IPTV Streaming

02.07.2009, 09 Uhr - Deutscher IPTV Verband


(press1) - 2. Juli 2009 - Die Fachgruppe des Deutschen IPTV Verbandes begann seine Arbeit mit der Erarbeitung eines Prüfverfahrens und Gütesiegels für die Branche. Das Zertifikat soll erstmals einen schnellen und objektiven Vergleich von IPTV Streamingdienstleistern ermöglichen. Damit ermöglicht das Gütesiegel erstmalig eine Marktdifferenzierung durch eine von unabhängiger Seite geprüfte Qualität der Infrastrukturen.

Ziel des Gütesiegels ist die Vergleichbarkeit der Anbieter und die Markttransparenz zu verbessern, die Standardisierung von IPTV-Streaminglösungen zu stärken und einen Anreiz für weitere Qualitätssteigerungen und Innovationen zu schaffen.

Der Bedarf nach einer solchen Zertifizierung sei groß, es gebe viele Anfragen von IPTV-Sendern und Portalbetreibern nach objektiven Qualitätskriterien, sagt der Vorstandsvorsitzende des Deutschen IPTV Verbandes, Alexander Schulz-Heyn. "Mit zunehmender Nachfrage nach Streamingangeboten benötigen IPTV-Sender und Portalanbieter, Video Content Produzenten und andere potenzielle Kunden, die nach professionellen und verlässlichen IPTV Playout Centern suchen, eine fundierte und verlässliche Entscheidungshilfe. Um das zu erreichen, ist ein Gütesiegel ideal. Wir freuen uns, fachkundige Experten seitens der Industrie für Netz- und Servicetests und kompetente Partner wie den eco e.V für das Zertifizierungsprogramm gewonnen zu haben."

Martin Hellmer von IMS Technology wurde zur Leitung der Fachgruppe gewählt und erklärt "Oberste Maxime ist die Fokussierung auf Prüfungsfragen, die transparent und objektiv begutachtet werden können."

Die Fachgruppe IPTV Streaming wird vom Deutschen IPTV Verband in Zusammenarbeit mit dem eco e.V. geleitet und setzt sich zusammen aus den Unternehmen Stream5 GmbH, nacamar GmbH, IMS Technology GbR, EANTC AG, G&L Geißendörfer & Leschinsky GmbH, Hofmeir Media GmbH, der Beuth Hochschule für Technik und dem Datacenter Luxembourg.

In den kommenden Monaten wird die Fachgruppe abgestufte Kriterien für die Zertifizierung definieren, die alle Bereiche eines professionellen IPTV Streamingservices abdecken. Angefangen von der Datensicherheit des Rechenzentrums und Verfügbarkeit der genutzten Netze über den Funktionsumfang des Videoservers und Usability des mitgelieferten Players bis hin zur Auswertung von Zuschauerverhalten und Refinanzierungsmodellen werden eine Vielzahl von Kriterien in die Prüfung einfließen.

Die nächste Sitzung der Fachgruppe findet Anfang August in München statt.


Der Deutsche IPTV Verband (www.diptv.org) ist ein Zusammenschluss kleiner und mittelständischer IPTV Unternehmen. IPTV steht für Internet Protokoll Fernsehen und ist die Übertragung von Bewegtbildern mit Hilfe des Internet Protokolls unter Verwendung beliebiger Endgeräte (mobil, stationär, etc.) und aller Formen IP fähiger Netze (offene und geschlossene).
Der Verband versteht sich als Grassroot Netzwerk. Seine Mitglieder sind der Überzeugung, dass man in der Gemeinschaft mehr erreichen kann, als jeder für sich allein. Der Verband vertritt die Auffassung, dass IPTV nur durch optimierte Kooperation von Technik und Inhalt ein vollständiges Ganzes ergibt und verfolgt deswegen in seinen Aktivitäten die Zusammenarbeit der mitwirkenden Berufsgruppen.
Der Verein stärkt die Position seiner Mitglieder gegenüber TV-Sendern, Aggregatoren, der Werbung treibenden Industrie einerseits und den Zuschauern und gesetzgeberischen Institutionen andererseits. Weitere Ziele sind: Förderung des internen und externen Informationsaustausches, Hinwirkung auf Standardisierungen und Nutzung von offenen Systemen, politische und gesellschaftliche Interessensvertretung, Medienpädagogik und Selbstkontrolle wie z.B. die Aufklärung der Öffentlichkeit über einen
bewussten IPTV Konsum insbesondere der Heranwachsenden.

Weitere Informationen:
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