Computerspiele entwickeln - die Branche gibt Auskunft!

16.03.2000, 00 Uhr


Computerspiele entwickeln - die Branche gibt Auskunft!

(iBOT) Wo? Auf der edut@in 2000 am 23./24. Mai - dem Expertentreff für Edutainment, Lernsoftware und elektronische Spiele in Unternehmen, Schule und Freizeit

Die edut@in
Die edut@in 2000 wird als bundesweiter Kongress mit begleitender Fachmesse vom 23. bis 24. Mai in Karlsruhe Treffpunkt und Diskussionsplattform für alle sein, die im Bereich Entwicklung, Gestaltung, Vermarktung und Nutzung hochwertiger elektronischer Computerspiele agieren. Pädagogen und Verbraucher informieren sich hier über Trends und Produkte. Aber auch Wirtschaftsunternehmen blicken inzwischen hoffnungsvoll auf die Spieleindustrie, wenn es darum geht, der Forderung des boomenden Bildungsmarktes nach neuen Konzepten gerecht zu werden. Mit dem Konzept einer Kombination von Kongress und Fachmesse wird die edut@in 2000 auf hohem Niveau dem Anspruch gerecht, sowohl den Interessen der Hersteller und Anwender interaktiver Plan- und Werbespiele in Unternehmen und Wirtschaft, als auch die Möglichkeiten einer sinnvollen Nutzung von Edutainment-Software in Schule und Freizeit aufzuzeigen.

Entwicklerforum
Im Kongress-Segment "Entwicklerforum" der edut@in 2000 werden am 24. Mai Spiele-Entwickler aus namhaften Unternehmen an vielen Praxisbeispielen erläutern, wie sie Computerspiele entwickeln und wo sie die Zukunftschance ihrer Branche sehen. Prominente Game Developer wie Volker Wertich, der Erfinder der erfolgreichen deutschen Spiele "Die Siedler" und "Die Siedler 3", und Denys Bogatz, WEB.DE, werden sich während einer Podiumsdiskussion lebhaft und kompetent mit den Chancen und Herausforderungen des Berufs Spiele-Entwickler auseinandersetzen; unter anderen mit den Fragen, ob der Beruf des Game Developer wirklich ein Traumjob ist, wie sich das Berufsbild in den letzten Jahren geändert hat und wohin es sich künftig entwickeln wird. Ein zentraler Punkt dieses Streitgespräches wird die Frage sein, ob ein Spieleentwickler sämtliche Freiheiten für sich in Anspruch nehmen darf oder ob er auch eine ethische Verantwortung hat.

Ein Computerspiel muss, wenn es die hohen Entwicklungskosten von oftmals von mehreren Millionen Mark wieder einspielen soll, erfolgreich sein. Um dieses Ziel zu erreichen ist manchen Unternehmen offenbar jedes Mittel recht. Dabei scheint die Kombination "Sex und Crime" eine besondere Erfolgsgarantie darzustellen. Es gibt Game-Entwickler, die jedes Mal zittern, ob ihr Spiel auf dem Index landet. Wie sich der Einsatz von Gewalt in Medien entwickelt hat und welchen Einfluss er auf unser Leben hat, ist Inhalt des Vortrags von Martin Bayer, Chief Operating Officer von Terratools GmbH, die vom Actionspiel "Urban Assault" 400.000 Exemplare verkauften. Zudem beschäftigt er sich mit den Fragen, wie Brutalitäten verarbeitet werden und ob es auch so etwas wie gute Gewalt gibt.

Fast jedes Kind besitzt heute einen Gameboy – der kleine Taschenspieler hat sich neben der Playstation zur Game-Plattform Nummer eins gemausert. Wie ein Spiel für den Gameboy entwickelt wird, setzt Boris Triebel, Geschäftsführer der Neon GmbH am Beispiel von "Tabaluga" detailliert auseinander und widmet sich dabei auch den Problemen bei der Produktion.

Thomas Wendt, Geschäftsführer von Westka Kommunikation GmbH, zeigt am Praxisbeispiel der Edutainment-CD-ROM "Fünf Freunde auf Schatzsuche" die Probleme bei der Übersetzung eines Kinderbuch-Klassikers in ein anderes Medium. Wichtiger Punkt ist dabei der Umgang mit Lizenzen und wie man die Zusammenarbeit mit dem Buchautor gestaltet.

Ein Schlaglicht auf die Probleme der Entwickler von interaktiven Games bei Konzeption und Produktion, wirft der Praktiker Teut Weidemann, Geschäftsführer von Wings Simulation GmbH in seinem Referat und spart dabei nicht mit Tipps für den Nachwuchs, wie man mit einem Publisher handelt.

Ihre Zukunft sieht die Branche im Online-Gaming. Mit diesem explosionsartig wachsenden Marktsegment beschäftigt sich Hannes Seifert, Geschäftsführer des österreichischen Unternehmens Neo in seinem Vortrag. Dieses vermittelt Erkenntnisse über das Wachstumspotenzial sowie technische und inhaltliche Aspekte und Herausforderungen für den Entwickler. Interessant für Marketingfachleute: Der Experte öffnet auch seinen Erfahrungsschatz über die besten Vermarktungsstrategien im Web.

Information zur edut@in vom 23. - 24. Mai 2000 erhalten Sie beim Veranstalter:
Karlsruher Kongress- und Ausstellungs-GmbH (KKA)
Frau Kenia Merz
Tel.: ++49(0)721/3720-2131
Fax: ++49(0)721/3720-2139
http://www.edutain.de
e-mail: edutain@kka.de