diabetes-world.net: Quelle des Lebens: Wasser

07.07.2005, 10 Uhr


(press1) - News von http://www.diabetes-world.net

Von Dipl. oec. troph. Monika Haas

Konfuzius sagt:
"Die Weisen erfreuen sich am Wasser." Dieser Sinnspruch gilt in der heißen Jahreszeit mehr denn je: Sommer, Sonne und steigende Temperaturen lassen unseren Flüssigkeitsbedarf rapide in die Höhe schnellen. Um den Flüssigkeitsverlust über Harn, Schweiß und Atemluft auszugleichen, sollte Mineralwasser dabei die erste Wahl sein: Ohne eine einzige Kalorie liefert das erfrischende Getränk dem Körper wichtige Mineralstoffe.
Auch die Bundesbürger setzen auf das spritzige Nass: Mineralwasser ist der Durstlöscher Nr. 1 in Deutschland. Etwa 100 Liter des klaren Tropfens lässt der Durchschnittsverbraucher jährlich durch die Kehle rinnen.

Wie viel Flüssigkeit benötigt der Körper?
Dies ist abhängig vom Alter, Geschlecht und Körpergewicht sowie der Fett- bzw. Muskelmasse des einzelnen Menschen, wobei der Mensch zu 70-50 Prozent aus Wasser besteht. Eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit und je nach Ausmaß und Dauer kann Wassermangel zu schweren gesundheitlichen Schäden führen. Gehirn, Blut, Leber und Muskulatur sind die wasserhaltigsten Organe und folglich sehr empfindlich gegenüber entsprechenden Verlusten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt allen Erwachsenen täglich 1,5-2 Liter Getränke zu sich zu nehmen. Die durchschnittliche Flüssigkeitszufuhr in Deutschland unterschreitet jedoch die Richtwerte um ca. 20 Prozent. Zudem wird der Flüssigkeitsbedarf zumeist durch Kaffee, Tee oder Limonaden gedeckt, die aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht zur Deckung des Bedarfs geeignet sind.

Weitere Faktoren, die zu einem erhöhten Flüssigkeitsbedarf führen sind u. a. körperliche/sportliche Betätigungen, hohe Temperaturen, Durchfall oder Fieber. Wussten Sie, wie essentiell Wasser für den Menschen ist? Ein Mensch kann zwar wochenlang auf feste Nahrung verzichten, aber nur wenige Tage ohne das Lebenselixier Wasser auskommen.

Damit Ihnen nichts an die Nieren geht...
... sollten gerade Diabetiker reichlich trinken. Durch die Flüssigkeit werden die Nieren gut durchgespült und Schad- und Giftstoffe herausgefiltert.

"Wasser gibt Leben"

  • Wasser ist Baustein unserer Zellen: Nur wenn Sie ausreichend Flüssigkeit erhalten, bleiben sie funktionstüchtig.
  • Wasser ist notwendig, um Haut, Haare und Körperorgane gesund zu halten und lebenswichtige Enzyme und Nährstoffe zu transportieren. Zwei bis vier Tage akuter Wassermangel kann zu irreparablen Schäden des Organismus führen.
  • Ist der Körper mit Wasser unterversorgt, dann wird durch diesen Flüssigkeitsmangel das Blut dickflüssig: Die Durchblutung sowie die Sauerstoffversorgung der Organe hat darunter zu leiden. Der Blutdruck sinkt, da das Herz kräftiger und schneller pumpen muss. Der Kreislauf wird instabil.
  • Trinken für die Schönheit: Bei einem Wasserdefizit leidet auch unser größtes Organ - die Haut. Das Wasser in den Hautzellen reduziert sich, dadurch nehmen die Widerstandskraft der Haut und die Funktion der Enzyme ab. Folge: Die Haut trocknet aus, wird schuppig, rissig und verliert an Spannung.
  • Trinken hilft beim Abnehmen, indem der Appetit auf feste Nahrung gebremst wird. Der Magen ist immer gefüllt und kann Heißhungerattacken vermeiden.
  • Wasser stärkt die Leistungsfähigkeit. Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler und Studenten konzentrierter arbeiten und besser lernen können, wenn sie während des Unterrichts bzw. der Vorlesungen Flüssigkeit zu sich nehmen.


"Wasser Marsch!"
Vielen Menschen ist das Trinken zu lästig oder sie vergessen es schlichtweg. Das Durstgefühl ist hier leider kein verlässliches Alarmsignal: Es setzt in der Regel erst bei einem Flüssigkeitsverlust von 1-2 Prozent des Körpergewichtes ein. Hier hilft ein Griff in die Trickkiste um Wassermuffel zur Flasche zu führen.

1. "Pack die Wasserflasche ein": Ob auf langen Autofahrten, im Schwimmbad oder bei der Arbeit - führen Sie ausreichend Flüssigkeit mit sich und stellen Sie sie griffbereit auf.

2. Wenn der kleine Durst kommt: Trinken Sie immer, wenn es Sie dürstet, auch während den Mahlzeiten.

3. Durststrecken vermeiden: Ob schwimmen, Rad fahren, reiten oder laufen, schon vor Beginn der sportlichen Aktivität sollen Sie ein Glas Wasser trinken. Natürlich sollte auch während des Trainings die Trinkflasche in Reichweite stehen, denn je nach Trainingsintensität und Sportart scheidet der Körper etwa einen Liter Wasser aus. Wird nicht genügend Flüssigkeit getrunken, versorgt sich der Körper durch die Reserven im Gewebe und Blut. Der Sauerstoffverlust in den Muskeln kann Schwindel und Muskelkrämpfe auslösen. Bei Ball-, Spielsportarten (Tennis, Volleyball etc.) oder beim Fahrrad fahren bietet es sich an, zwischendurch Flüssigkeit in kleinen Schlucken zu sich zu nehmen. Geht man im Freizeitbereich z. B. eine Stunde Joggen reicht es aus, nach der sportlichen Betätigung den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

4. Guten-Morgen-Cocktail: Erfrischen Sie sich schon vor dem Frühstück mit einem großen Glas Wasser. Das regt auch aufgrund der Kohlensäure den Kreislauf an.

5. Kaffeepause: Koffein entzieht dem Körper Wasser, deshalb sollte ein Glas Wasser zum oder nach dem Kaffee konsumiert werden. Allerdings belegen neue Studien, dass passionierte Kaffeetrinker durch Anpassungsprozesse des Körpers nicht mehr auf das Koffein reagieren und daher auch keinen erhöhten Flüssigkeitsbedarf haben.

6. Mix-it: Den ganzen Tag Wasser trinken ist Ihnen zu fade? Fruchtsaftschorlen im Verhältnis 1:3 (Saft:Wasser) und Kräuter- oder Früchteees stellen eine geschmacklich interessante und erfrischende Alternative oder Abwechslung dar. Gehen Sie bewusst mit süßen Limonaden oder Fruchtsaftgetränken, -nektaren um: Sie enthalten meist viel Zucker und Kalorien und löschen nur bedingt den Durst.

7. Kontrollieren Sie abends Ihre Flüssigkeitsmenge und führen Sie ggf. ein Trinkprotokoll.


Quellen:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE): Ernährungsbericht 2000. Frankfurt (2000)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Umschau/Braus-Verlag (2000)
Schmitz J., Lehrl S., Schröder U., Wagner G.: Einfluss von Dehydratation auf die kognitive Leistungsfähigkeit im Rahmen der Rosbacher Trinkstudie (RTS) 1 - 4, 40, Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. in Potsdam (2003)


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