Akamai veröffentlicht dritten Quartalsbericht 2009 zum Zustand des Internets
(press1) - 19. Januar 2010
- Erstmals gibt der Bericht Aufschluss über die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit der zehn schnellsten Städte pro Kontinent/Region
- Lausanne (Schweiz) gehört zu den Städten, die in ihrer jeweiligen Region die höchste durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit aufweisen
- Der 'State of the Internet'-Report bezieht jetzt auch Messwerte für die Verbindungsgeschwindigkeiten führender US-Mobilfunkanbieter mit ein
Cambridge, USA/München, Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM) hat für 2009 die dritte Ausgabe seines vierteljährlichen Status-Berichts zum Zustand des Internets veröffentlicht. Der "State of the Internet"-Report, der Einblick in wichtige Internetstatistiken wie Online-Attacken, Netzwerkausfälle und die weltweite Verbreitung von Breitbandanschlüssen gibt sowie Trends im Quartalsvergleich aufzeigt, steht ab sofort unter http://www.akamai.com/stateoftheinternet zum Download bereit. Dabei stützt sich die Erhebung des Marktführers für die Performance-Optimierung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen im Internet auf bereits veröffentlichte Berichte ebenso wie auf Informationen, die über das Akamai-Netzwerk gesammelt wurden.
Zusätzlich weist der dritte Quartalsbericht 2009 einige Neuerungen auf: Akamai nimmt dort erstmals die zehn schnellsten Städte pro Kontinent/Region genauer unter die Lupe. Zudem betrachtet der Report neuerdings auch Verbindungen, die von Mobilfunknetzwerken ausgehen.
Die wichtigsten Trends aus dem Akamai-Bericht:
Schnellste Städte
Der Bericht präsentiert eine "City View", die Orte mit äußerst schnellen Verbindungen innerhalb ihrer Region/ihres Kontinents besonders herausstellt. In Asien, Europa und Nordamerika erzielten selbst die "langsamsten" unter den Top 10-Städten Geschwindigkeiten von mehr als 10 MBit/s. Des Weiteren stellte sich heraus, dass beispielsweise in der Slowakei vier der zehn schnellsten Städte Europas liegen, mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 11 bis 14 MBit/s. In Brasilien befinden sich vier der zehn schnellsten Städte Südamerikas mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten zwischen 1,6 und 1,9 MBit/s.
Übertragungsraten im weltweiten Vergleich
Die Mehrheit der Länder im Top 10 Ranking (basierend auf der durchschnittlich gemessenen Verbindungsgeschwindigkeit) verzeichnete eine Zunahme der Verbindungsgeschwindigkeit im Vergleich zum vorherigen Quartal. Weltweit nahm die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit in diesem Zeitraum um 18 Prozent auf 1,7 MBit/s zu; dieses Ergebnis entspricht dem Niveau des ersten Quartalsberichts 2009. Unter den zehn schnellsten Ländern wiesen sieben eine gleichbleibende oder höhere Verbindungsgeschwindigkeit im dritten Quartal auf.
Rumänien, Schweden und die Tschechische Republik mussten einen quartalsmäßigen Rückgang in ihrer durchschnittlichen Verbindungsrate hinnehmen, konnten aber dennoch ein positives jährliches Wachstum für sich verbuchen.
Darüber hinaus wurden im dritten Quartal bei 103 der 226 untersuchten Länder durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeiten unter 1 MBit/s festgestellt, was einen wesentlichen Rückgang im Vergleich zu den 125 Ländern in dieser Kategorie im vorangegangenen Quartal bedeutet. In sieben Ländern hat Akamai eine durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit unter 100 KBit/s während des dritten Quartals festgestellt; damit hat sich deren Anzahl zum vorherigen Quartal halbiert. Die niedrigste durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit im dritten Quartal lag bei 43 KBit/s auf der französischen Insel Mayotte, die im Indischen Ozean zwischen Madagaskar und dem nördlichen Mosambik angesiedelt ist.
Aktuelle Highlights und historische Trends der weltweiten Durchschnittsverbindungsgeschwindigkeit können in dem "Broadband Adoption Trends"-Datenvisualisierungstool unter http://www.akamai.com/dv5 eingesehen werden.
Online-Attacken
Im dritten Quartal registrierte Akamai böswillige Angriffe aus dem Internet aus 207 Ländern; diese Zahl ist damit im Vergleich zum zweiten Quartal mit 201 Ländern unwesentlich gestiegen. Russland und Brasilien lösten die USA und China als die Länder ab, aus denen die meisten Angriffe stammen. Zusammen kommen sie auf 22 Prozent der beobachteten Angriffe, das bedeutet ungefähr die Hälfte des Traffics, für den China und die USA im zweiten Quartal 2009 verantwortlich zeichneten. Deutschland liegt hier im aktuellen Report weltweit auf Platz sieben mit einem Anteil von 4,8 Prozent am gesamten Angriffstraffic (in Q2 2009 waren es noch 1,9 Prozent). Im dritten Quartal 2009 waren mehr als 3.800 Ports von Angriffen betroffen, wobei zehn Ports nahezu 95 Prozent der beobachteten Internetattacken auf sich zogen; im zweiten Quartal waren dies lediglich 90 Prozent.
Konnektivität
Im dritten Quartal 2009 lag die Zahl der IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, bei etwas mehr als 444 Millionen aus 226 Ländern. Gegenüber dem zweiten Quartal bedeutet dies einen Anstieg um 4,5 Prozent und im Jahresvergleich zum dritten Quartal 2008 lag der Anstieg sogar bei 17 Prozent. Das sechste Mal in Folge wiesen die USA und China zusammen nahezu 40 Prozent der erfassten IP-Adressen weltweit auf. Deutschland stand hier an vierter Stelle im weltweiten Vergleich mit einer Zunahme von 0,8 % auf 29.741.416 IP-Adressen. Bei den übrigen Top 10-Ländern waren dagegen kaum Veränderungen zu beobachten, außer dass Brasilien um einen Platz nach oben (Platz 9) gerutscht ist und damit Spanien auf den letzten Platz dieser Rangliste verwiesen hat.
Mobile Konnektivität
Als Antwort auf den wachsenden Zugriff auf Internetinhalte über das mobile Endgerät - z.B. in Form von Smartphones oder Laptops, die über mobile Breitbandverbindungstechnologie verfügen - will Akamai in Zukunft verstärkt Informationen zu den Verbindungen berücksichtigen, die über ein Mobilfunknetz Zugang zum Internet suchen. Im Laufe der Zeit soll die Zahl der Messdaten und der untersuchten Mobilfunkanbieter im State of the Internet Report sukzessive erweitert werden. Für das dritte Quartal 2009 hat Akamai die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit für drei der führenden Mobilfunknetzbetreiber innerhalb der USA analysiert. Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit bei diesen drei Betreibern zwischen 700 und 800 KBit/s erreichte, wobei die Werte im Verlauf des vergangenen Jahres stark variierten.
Durch die Analyse der Verbindungsgeschwindigkeit von Systemen, die Anfragen an das Netzwerk von Akamai stellen, erhält das Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die globale Verbreitung von Breitbandanschlüssen. Durch die statistische Auswertung dieser Daten in Verbindung mit den IP-Adressen der zugreifenden Rechner in den betreffenden Regionen identifiziert der "State of the Internet"-Report die Länder und US-Bundesstaaten mit den höchsten bzw. niedrigsten durchschnittlichen Übertragungsraten. Weitere Einzelheiten zum aktuellen Bericht und Zugang zu früheren Reports sind unter http://www.akamai.com/stateoftheinternet zu finden.
Die exakten Zahlen des dritten Quartalsberichts können unter http://wwwns.akamai.com/q309_soti_figures.zip heruntergeladen werden.
Informationen über Akamai
Akamai® bietet marktführende Managed Service-Lösungen zur Beschleunigung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen über das Internet an. War Akamai vor gut zehn Jahren noch Pionier auf dem Content Delivery-Markt, so werden die Akamai-Services heute von den bekanntesten Markenunternehmen quer durch alle Branchen genutzt. Mit seinem globalen Netzwerk aus Zehntausenden weltweit verteilten Servern bietet das Unternehmen eine Alternative zu einer zentralisierten Webinfrastruktur - mit der für ein erfolgreiches Online-Geschäft nötigen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Performance. Akamai hat das Internet in eine wachstumsfähige Informations-, Unterhaltungs-, Interaktions- und Kollaborationsplattform verwandelt.
Akamai macht den Unterschied. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter http://www.akamai.com.
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