Akamai veröffentlicht zweiten Quartalsbericht 2009 zum Zustand des Internets
- Südkorea, die Schweiz und Hongkong halten den Temporekord mit ≥ 90 % Breitbandverbindungen zum Akamai-Netzwerk
- Akamai registriert eine Steigerung an böswilligen Angriffen: Diese stammen aus insgesamt 201 Ländern gegenüber 68 im vorangegangenen Quartal
(press1) - Cambridge, USA/München, 08. Oktober 2009 - Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), der Marktführer für die Performance-Optimierung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen im Internet, hat für 2009 die zweite Ausgabe seines vierteljährlichen Status-Berichts zum Zustand des Internets veröffentlicht. Der "State of the Internet"-Report, der Einblick in wichtige Internetstatistiken wie Online-Attacken, Netzwerkausfälle und die weltweite Verbreitung von Breitbandanschlüssen gibt sowie Trends im Quartalsvergleich aufzeigt, steht ab sofort unter http://www.akamai.com/stateoftheinternet zum Download bereit.
Die wichtigsten Trends aus dem Akamai-Bericht:
Online-Attacken
Im zweiten Quartal 2009 registrierte Akamai böswillige Angriffe aus insgesamt 201 Ländern und damit einen deutlichen Anstieg gegenüber dem ersten Quartal, als dieser Wert noch bei 68 Ländern lag. Mit rund 45 % der gesamten Internetattacken nahmen China und die USA weiterhin den ersten Platz in der Statistik ein; Deutschland liegt hier auf Platz zehn mit einem Anteil von 1,93 % am gesamten Angriffstraffic. Im zweiten Quartal 2009 waren mehr als 4.100 Ports betroffen, wobei zehn Ports besonders im Visier der Angreifer standen und rund 90 % der beobachteten Internetattacken auf sich zogen.
Konnektivität
Im zweiten Quartal 2009 lag die Zahl der IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, bei nahezu 425 Millionen. Damit ist dieser Wert gegenüber dem ersten Quartal 2009 um etwas mehr als 1 % und gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres um beinahe 23 % gestiegen. Mit annähernd 40 % halten die USA und China zum fünften Mal in Folge den Löwenanteil an den erfassten IP-Adressen weltweit. Die Liste der Top 10-Länder blieb gegenüber dem vorangegangenen Quartal unverändert. Deutschland verzeichnet einen Zuwachs um 3,3 % (im Vorjahresvergleich sind es 23,8 %) auf rund 29,5 Millionen Unique IP-Adressen und führt damit die Liste der europäischen Länder an.
Übertragungsraten im weltweiten Vergleich
Weltweit sank die Verbindungsgeschwindigkeit um 11 % auf 1,5 MBit/s und damit auf den Stand des vierten Quartals 2008. Bei den Top 10-Ländern war diese Entwicklung besonders augenfällig: Sieben der zehn führenden Länder verzeichneten niedrigere Übertragungsraten, wobei der Rückgang in der Schweiz mit 13 % besonders drastisch ausfiel. Nur Südkorea stemmte sich gegen den allgemeinen Trend und konnte durch die Erhöhung der Verbindungsgeschwindigkeit um 3,2 % auf 11,3 MBit/s gegenüber dem ersten Quartal wieder Boden gutmachen.
Auch die Zahl der Länder mit Übertragungsraten unter 1 MBit/s nahm gegenüber dem Vorquartal von 120 auf 125 leicht zu. Dabei mussten sich die Nutzer in 14 Ländern mit Durchschnittswerten von unter 100 KBit/s zufrieden geben; mit 42 KBit/s steht Eritrea weit abgeschlagen auf dem letzten Platz der weltweiten Rangliste, was die Verbindungsgeschwindigkeit angeht. Dabei ist zu beachten, dass in vielen dieser eher kleinen Länder relativ wenige Verbindungen zum Akamai-Netzwerk aufgebaut werden und dass viele von ihnen gegenüber dem ersten Quartal 2009 einen erheblichen Rückgang der Übertragungsrate verbuchten mussten.
Aktuelle Daten und Informationen zur Entwicklung der durchschnittlichen Übertragungsrate in den vergangenen Jahren bietet das "Broadband Adoption Trends"-Visualisierungstool von Akamai, das unter http://www.akamai.com/dv5 abrufbar ist.
Breitbandanschlüsse
Im zweiten Quartal 2009 erreichten 19 % der weltweiten Internetanschlüsse Übertragungsraten von mehr als 5 MBit/s. Gegenüber dem ersten Quartal des Jahres ging dieser Wert um 5 % zurück und lag damit auf dem Niveau des vierten Quartals 2008. Im Vergleich zum Vorjahresquartal war ein minimaler Zuwachs von 0,2 % zu verzeichnen.
Wie bereits in der Vergangenheit nimmt Südkorea den ersten Platz in der Akamai Breitband-Statistik ein. 69 % aller Verbindungen zum Akamai-Netzwerk werden hier mit einer Rate von über 5 MBit/s hergestellt.
Durch die Analyse der Verbindungsgeschwindigkeit von Systemen, die Anfragen an das Netzwerk von Akamai stellen, erhält das Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die globale Verbreitung von Breitbandanschlüssen. Durch die statistische Auswertung dieser Daten in Verbindung mit den IP-Adressen der zugreifenden Rechner in den betreffenden Regionen identifiziert der "State of the Internet"-Report die Länder und US-Bundesstaaten mit den höchsten bzw. niedrigsten durchschnittlichen Übertragungsraten. Weitere Einzelheiten zum aktuellen Bericht und Zugang zu früheren Reports sind unter http://www.akamai.com/stateoftheinternet zu finden.
Die exakten Zahlen des zweiten Quartalsberichts können unter http://wwwns.akamai.com/q209_soti_figures.zip heruntergeladen werden.
Informationen über Akamai
Akamai® bietet marktführende Managed Service-Lösungen zur Beschleunigung von Videoinhalten, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen über das Internet an. War Akamai vor gut zehn Jahren noch Pionier auf dem Content Delivery-Markt, so werden die Akamai-Services heute von den bekanntesten Markenunternehmen quer durch alle Branchen genutzt. Mit seinem globalen Netzwerk aus Zehntausenden weltweit verteilten Servern bietet das Unternehmen eine Alternative zu einer zentralisierten Webinfrastruktur - mit der für ein erfolgreiches Online-Geschäft nötigen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Performance. Akamai hat das Internet in eine wachstumsfähige Informations-, Unterhaltungs-, Interaktions- und Kollaborationsplattform verwandelt.
Akamai macht den Unterschied. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter http://www.akamai.com.
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